Leichtathletikgemeinschaft Bremen-Nord e. V.

ADas erfolgreiche Jugendteam der LG Bremen-Nord im Staffel-Wettbewerb (Philip von Estroff, Jan-Philip Beck und Robin Neumann - von links)uch wenn bei der dritten Auflage des Nehlsen-Triathlons 2011 das Wetter mit feuchtkalten Temperaturen von 15 Grad und teils stürmischen Winden den Athleten so einiges abverlangte, konnten die Verantwortlichen, die LG Bremen-Nord und die Nehlsen AG, insgesamt erneut eine perfekt organisierte Triathlonveranstaltung am Grambker Sportparksee präsentieren. 

"Das war schon verdammt kühl, nur mit Badehose zu schwimmen. Und die Radstrecke war durch die Böen diesmal sehr anspruchsvoll", fasste der 46-jährige Marßeler Olaf Haesler für alle Gelegenheits-Athleten die äußeren Bedingungen zusammen. Dennoch durften sich alle Teilnehmer im Jedermann- und Staffel-Wettbewerb im Ziel als Sieger fühlen, sich der Herausforderung Triathlon erfolgreich gestellt zu haben.

Die erfahrenen Triathleten in der abschließenden Sprint-Disziplin ließen sich von den widrigen Bedingungen jedoch nicht beeindrucken, stürzten sich in Neopren gekleidet in das 17 Grad kalte leicht wellige Wasser und zeigten auch auf den Rad- und Laufstrecken Spitzenleistungen. Mit dem Vorjahressieger Andreas Reinert vom SC Weyhe präsentierte der Veranstalter auch einen frisch gebackenen Sprinttriathlon-Europameister der Altersklasse TM 20. Mit Hendrik Becker aus Wolfenbüttel traf der Weyher Europameister auf einen ebenbürtigen Kontrahenten. Zeitgleich nach 7:04 Minuten kamen die beiden Spitzenathleten nach 500 Metern hinter dem schnellen Bremer Schwimmern Miron Longowski (6:27 min.) und Lutz Wiese (6:50) aus dem Wasser. Schon mit dem Wechsel aufs Rad holte sich Hendrik Becker jedoch die Führung, die er auf der Rad-Wendetrecke über 20 Kilomer entlang des Lesum- und Weserdeiches nicht mehr abgab. Mit deutlichem Vorsprung lief er nach den abschließenden 5,4 Kilometern in nur 57:33 Minuten durchs Zieltor. Andreas Reinert erkämpfte sich noch den zweiten Platz in 59:22 Minuten.

Bei den Frauen feierte Kristina Braun bei ihrer dritten Teilnahme nach den Plätzen vier und fünf zuvor einen überraschenden aber letztlich souveränen Sieg. Die ehemalige SAV-Schwimmerin holte sich nach dem Auftakt im Wasser (7:17 min.) auf der zweiten Hälfte der Radstrecke (40:04 min.) die Führung von Tatjana Spanehl (OT Bremen) und vergrößerte auf der Laufstrecke ihren Vorsprung bis ins Ziel (1:11:33 Stunden) auf 42 Sekunden.

Zeitgleich wurden auch in diesem Jahr wieder die Bremer Landesmeisterschaften im Sprint-Triathlon des Bremer Triathlon Verbandes ausgetragen. Hier konnten sich auch die drei gestarteten Triathleten der LG Bremen-Nord in ihren Altersklassen mit den Plätzen eins, drei und vier in die Siegerlisten eintragen. Felix Richter-Hebel glänzte als Sieger der TM 65 in 1:19:41 Minuten. Ihm konnte das Wetter auf der Strecke nicht viel anhaben: "Bloß in der Wechselzone habe ich Zeit verloren, da beim Umziehen durch die Feuchtigkeit alles sehr klamm war." Auf Rang drei in der TM 40 schwamm, radelte und lief Jörg Willig, trotz eines schmerzhaften Sturzes auf der nassen Radstrecke und mit davongetragenen Blessuren, mit der Endzeit von 1:08:48 Stunden. Bernhard Friedenberg (TM 45) verpasste dagegen in 1:14:23 Stunden, trotz einer Leistungssteigerung nach dem Schwimmen knapp das Siegerpodest.

In der neu eingeführten Jugendwertung bei den Staffeln schnupperte auch der Nachwuchs der LG Bremen-Nord erstmals Triathlonluft. Mit einem überraschend starken 5. Platz in der Gesamtwertung gewann das LGN-Nachwuchsteam mit Jan-Philip Beck (7:43 min.) als Schwimmer, Philip von Estroff (39:58 min.) als Radfahrer und Läufer Robin Neumann (21:07 min.) auch gleich bei ihrem ersten gemeinsamen Start die Jugendwertung in 1:08:49 Stunden.

Bei der abschließenden Siegerehrung konnten die Erstplatzierten des Jedermann-, Staffel-, des Sprint-Triathlons sowie alle Altersklassensieger erstmalig den neu gestaltenden und außergewöhnlichen Modell-Mülleimer-Pokal (in Anlehnung an den Hauptsponsor - das Bremer Entsorgungsunternehmen Nehlsen) in die Hand nehmen.

Unserem besonderen Dank gilt schließlich aber vor allem unseren zahlreichen Helfern, aus dem Verein, den Freiwilligen Feuerwehren, des Kanu-Clubs Rönnebeck, den Rettungskräften, der DLRG und den vielen, vielen weiteren freiwilligen Helfern, die durch ihre Bereitschaft zur Mithilfe die Ausrichtung dieses sportliche Top-Event erst möglich gemacht haben.

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